Programm Archiv Team Kontakt
Online · deutschlandweit

Die siebte Ausgabe ging online

4.–6. Dezember 2020

In seiner siebten Ausgabe weitete sich das Festival in der Online-Version auf ganz Deutschland aus. Das Programm umfasste sechs Filme, je einen aus den vorangegangenen Editionen, eigens von ihren Regisseur:innen vorgestellt und das ganze Wochenende über kostenlos zu sehen.

Dazu kamen zwei aktuelle Produktionen, gezeigt am Freitag und Samstag, jeweils gefolgt von einem Live-Gespräch mit den Regisseur:innen, an dem das Publikum teilnehmen konnte. Alle Filme liefen in Originalsprache mit englischen Untertiteln.

Filmstill: Las Mil y Una von Clarisa Navas
Programm

Die Filme

  • Las Mil y UnaClarisa Navas, 2020, 120 Min.

    Iris lebt in einem Wohnblock in Corrientes, zwischen Gerüchten und Langeweile. Die Begegnung mit der älteren Renata öffnet ihr eine andere Möglichkeit zu leben und zu lieben.

  • Planta permanenteEzequiel Radusky, 2020, 78 Min.

    Zwei Frauen betreiben die Kantine einer Behörde — inoffiziell, aber gut. Ein Regierungswechsel bringt neue Vorgesetzte und stellt ihre Freundschaft auf die Probe.

  • Las FacultadesEloísa Soláas, 2019, 82 Min.

    Studierende der Universität Buenos Aires legen mündliche Prüfungen ab. Der Film beobachtet, wie Wissen unter Druck aussieht — und was dabei mit den Menschen passiert.

  • El futuro que vieneConstanza Novick, 2017, 84 Min.

    Romina und Flor sind seit der Kindheit befreundet. Über zwei Jahrzehnte hinweg verfolgt der Film, was aus Nähe wird, wenn zwei Leben verschiedene Richtungen nehmen.

  • El MovimientoBenjamín Naishtat, 2016, 70 Min.

    Argentinien 1835, in der Pampa herrscht Anarchie. Ein Mann zieht mit seinem Gefolge über das Land, sammelt im Namen einer „Bewegung“ und predigt Ordnung — mit allen Mitteln.

  • Las LindasMelisa Liebenthal, 2016, 77 Min.

    Die Regisseurin sucht ihre Freundinnen aus der Schulzeit auf und fragt nach Fotos, Körpern und Erwartungen. Ein Selbstporträt über das Bild, das andere von einem haben.

  • El perro MolinaJosé Celestino Campusano, 2014, 88 Min.

    Molina schlägt sich in der Peripherie von Buenos Aires mit Aufträgen durch, die niemand sonst übernehmen will. Ein raues Porträt von Loyalität und Gewalt am Rand der Stadt.

  • Los posiblesSantiago Mitre & Juan Onofri Barbato, 2013, 55 Min.

    Junge Männer aus der Peripherie von Buenos Aires tanzen. Zwischen Dokument und Choreografie entsteht ein Film über Körper, Herkunft und die Möglichkeit, sich anders zu zeigen.