2026
Nuestra Tierra · Humboldt ForumINVASION kehrt ins Open-Air-Kino des Humboldt Forums zurück. Lucrecia Martels Dokumentarfilm über den Fall Javier Chocobar, präsentiert von María Alché — Gewinner des BFI London Film Festival.
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Von der ersten „Invasion“ des Kino Babylon 2014 bis zum Open-Air-Kino im Humboldt Forum: alle Editionen, Reihen und Meilensteine des Festivals.
INVASION kehrt ins Open-Air-Kino des Humboldt Forums zurück. Lucrecia Martels Dokumentarfilm über den Fall Javier Chocobar, präsentiert von María Alché — Gewinner des BFI London Film Festival.
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„El Jockey“ von Luis Ortega, präsentiert vom Schauspieler Nahuel Pérez Biscayart und vom Schriftsteller Fabián Casas — auf Spanisch und Englisch, unter freiem Himmel im Humboldt Forum. Casas schrieb das Drehbuch zu „Jauja“ von Lisandro Alonso und ist Ko-Autor dieses Films.
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Zum zweiten Mal in Folge vertrat INVASION das argentinische Kino im Schlüterhof des Humboldt Forums: „Puan“ von María Alché und Benjamín Naishtat, im Rahmen der Reihe „Box Office Around the World“, die an drei Augustwochenenden Kassenerfolge aus aller Welt unter freiem Himmel zeigt. Präsentiert wurde der Film vom Schriftsteller Alan Pauls.
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Zum zehnjährigen Bestehen von INVASION gab es ein Doppelprogramm: Wir zeigten „Trenque Lauquen“ und sprachen im Passage Kino mit Regisseurin Laura Citarella — gemeinsam mit dem Instituto Cervantes, der Latinale und Grandfilm. Zum ersten Mal waren wir im Humboldt Forum und zeigten unter freiem Himmel „Argentina, 1985“ von Santiago Mitre mit Ricardo Darín und Peter Lanzani. Zur Vorführung sprach der Philosoph Darío Sztajnszrajber über Kino und Demokratie, auf Spanisch mit englischer Simultanübersetzung.
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In diesem Jahr kehrten wir ins Kino zurück. Mit dem Instituto Cervantes als Partner zeigten wir zwei Filme im Passage Kino und hatten die Hauptdarstellerin Érica Rivas zu Gast, die sie präsentierte. Und wir blieben auch online: vom Genrekino inspiriert, wählten wir drei argentinische Science-Fiction-Filme aus, kostenlos verfügbar.
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Das Programm dieses Jahres war besonders vielfältig — nicht nur, weil es Spielfilme, Dokumentarfilme und hybride Formen versammelte, Regisseurinnen und Regisseure, Koproduktionen zwischen Argentinien, Chile, Uruguay, Spanien, Deutschland, Brasilien und Norwegen, sondern weil die Themen, Ästhetiken und Erzählweisen so unterschiedlich waren.
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In seiner siebten Ausgabe weitete sich das Festival in der Online-Version auf ganz Deutschland aus. Das Programm umfasste sechs Filme, je einen aus den vorangegangenen Editionen, eigens von ihren Regisseur:innen vorgestellt und das ganze Wochenende über kostenlos zu sehen.
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Wir waren im Wolf Kino in Berlin mit einer Auswahl zu Gast, die das Wagemutigste der argentinischen Filmproduktion der letzten beiden Jahre versammelte — eröffnet mit „Flora no es un canto a la vida“ von Iair Said, gefolgt von einer Verkostung argentinischer Weine und Spezialitäten mit Live-Musik. Nach den Vorführungen gab es Filmgespräche, zum Abschluss eine Poesie-Performance mit der Latinale: Teddy Williams zeigte „Parsi“, Mariano Blatt las aus seinem Werk. Gemeinsam mit der Cinemateca Argentina, dem Festival von Mar del Plata und dem Goethe-Institut organisierten wir außerdem die Reihe „Tres cineastas berlineses: Heise, Schanelec, Hartmann“ in der Sala Lugones des Teatro San Martín.
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Das Programm dieses Jahres widmete sich ausschließlich den Debütfilmen argentinischer Regisseurinnen, entstanden zwischen 2016 und 2017 und auf Festivals wie Cannes, Locarno, Toronto und Venedig uraufgeführt. Zur Eröffnung wählten wir einen paradigmatischen Film des argentinischen und lateinamerikanischen Kinos: „La Ciénaga“ von Lucrecia Martel. Neben dem Wolf Kino in Berlin erweiterten wir unseren Horizont und brachten INVASION auch nach München, Wiesbaden und Karlsruhe.
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In diesem Jahr zeigten wir ein Doppelprogramm im Caligari Kino in Wiesbaden: den jüngsten Film von Lisandro Alonso, „Jauja“, 2014 in Cannes ausgezeichnet, und „El Movimiento“ von Benjamín Naishtat, 2015 als bester Film beim Festival von Mar del Plata prämiert.
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Die dritte Ausgabe brachte sechzehn Lang- und Kurzfilme nach Berlin — von „Mi amiga del parque“ von Ana Katz und „La luz incidente“ von Ariel Rotter bis zu „El Movimiento“ von Benjamín Naishtat und dem Debüt von Melisa Liebenthal, „Las Lindas“. Und wir organisierten die erste vollständige Retrospektive des Werks von Angela Schanelec in der Sala Lugones in Buenos Aires, gemeinsam mit dem Goethe-Institut.
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Sieben Tage lang zeigten sieben Langfilme und acht Kurzfilme im historischen Kino Moviemento den anregenden und vielfältigen Zustand des argentinischen Kinos. INVASION ist eine Feier — und zugleich eine Bestandsaufnahme.
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Zum Auftakt „invadiert“ das Festival das legendäre Kino Babylon in Berlin-Mitte: zehn Filme in einem Monat, flankiert von Konzerten, Performances, Ausstellungen, Lesungen und Gastronomie — im Rahmen von 20 Jahren Städtepartnerschaft Buenos Aires–Berlin.
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Neben den Festival-Editionen kuratiert INVASION die Dokumentarfilm-Reihe „Primavera de Documentales“ — ein Frühling des argentinischen Dokumentarfilms.
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Übersetzungen auf Englisch und Spanisch wurden mit freundlicher Unterstützung des Übersetzungsbüro Dialecta angefertigt.